Eine Kapelle in Bergsulza wird dem Heiligen Wigbert, dem Patron des Hersfelder Stiftslandes geweiht.
1046
Erste urkundliche Nennung der Altenburg des Pfalzgrafen von Sachsen, welche vermutlich in Dorfsulza stand.
Abendandacht in der Dorfkirche
1063
Im Schutze der Altenburg entsteht das Chorherrenstift auf Bergsulza.
Die Gründung des Klosters erfolgte gemäß einer Urkunde vom 18. April
1063 durch den Erzbischof Siegfried von Mainz.
1482
Die Chorherren des Stiftes St. Petri siedeln nach Weimar um. Die Propstei beginnt sich langsam aufzulösen.
1594
Auf Bitten des damaligen Pfarrers Johann Faber wurde der Propsteiplatz,
ein steiniger Hügel, der Pfarrei auf ewige Zeit überlassen. Durch große
Arbeit und Kosten wurde dieser Platz in einen Garten, den heutigen
Klosterweinberg, verwandelt.
1611
Pastor Faber lässt ein neues Pfarrhaus errichten, wobei er beträchtliche Eigenleistungen beisteuerte.
1945
Der Rittergutsbesitzer Baron von Gerstenbergk-Helldorf, musste 1945 mit seiner Familie das Schloß verlassen.
1998
Das Diakoniewerk Apolda e.V. pachtete 1998 von der Landeskirche
Thüringen das Pfarrhaus mit dem dazugehörigen Freigelände, auf dem sich
das Chorherrenstift befand. Seit der Übernahme wurden umfangreiche
Sanierungsarbeiten durchgeführt.